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Mein Jahresrückblick – ein turbulentes Jahr neigt sich zu Ende!

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Das Jahr neigt sich  zu Ende. Ein Jahr, das so anders war als alle anderen bisher. Ich glaube, alle sind froh, wenn es vorbei ist. Hätte man uns vor einem Jahr gesagt, dass wir gegenüber unseren Mitmenschen Abstand halten sollen, unsere sozialen Kontakte einschränken müssen, nicht mehr reisen dürfen und beim Einkaufen und in anderen Bereichen eine Maske tragen sollen, dann hätten wir wahrscheinlich alle gelacht und gesagt, sicher nicht! Doch es kam so, wie es keiner erwartet hatte. Für viele war es ein Jahr mit vielen Unsicherheiten. Jobverlust, Kurzarbeit, Lohnkürzungen, Homeoffice, Distance Learning usw… Ein Jahr, welches wir uns so nicht mehr wünschen. Wie sich das Jahr 2020 für uns angefühlt hat, möchte ich euch in meinem Jahresrückblick zeigen:

Jahresrückblick: Jänner – März

Mehrere Kurztrips nach Deutschland

Im Vergleich zu den vergangenen Jahren (Reise nach London, Dresden usw.)  waren wir im Jänner und Februar diesen Jahres nicht viel unterwegs. Zu Beginn des Jahres ging es für einen Kurztrip nach Böblingen bei Stuttgart in das außergewöhnliche V8 Hotel und wir besuchten das Mercedes und Porsche Museum. Vor allem für Autoliebhaber ist es eine tolle Erfahrung und ich kann einen Besuch wärmstens empfehlen. Es waren ein paar wirklich tolle Tage und das V8 Hotel war etwas Besonderes.

Saisonsschluss für Skifahrer

Anfang des Jahres waren wir motiviert und wöchentlich in der Kletterhalle. Auch nutzten wir die tollen Bedingungen beim Skifahren und auch die Arbeit hielt uns auf Trab. Wir haben das wunderschöne Skigebiet Silvretta Montafon erkundet, bis es dann bei unserem Besuch am 15.03.2020 um 14:00 Uhr am Skitag hieß:

“Bitte begeben sie sich zur Talstation – die Lifte werden geschlossen.”

Bäm, das war eine Ansage und somit war dies der letzte Skitag dieser Saison! Mit so einem jähen Stopp hätten wir nie gerechnet und so kam es, dass wir die Skier wieder im Keller verstauten.

Im März ging es für ein Wochenende geschäftlich nach Leipzig. Wir nutzten die Möglichkeit, diese Stadt, die so gar nicht auf meiner Bucketliste zu finden war,  zu erkunden.  Ich war sehr überrascht, was Leipzig alles zu bieten hat. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir das schöne Alte Rathaus, das Gewandhaus und auch das City Hochhaus. Von hier oben hat man einen phantastischen Ausblick über die ganze Stadt. Der Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Ich für meinen Fall hätte es auf jeden Fall noch länger hier in Leipzig ausgehalten.

Tipp: Wenn ihr das Restaurant im City Hochhaus besuchen wollt, dann solltet ihr unbedingt vorher reservieren.

Jahresrückblick: April – Juni

Die Zeit von April bis Juni verbrachte ich in Kurzarbeit. Mein Mann hingegen hatte Arbeit ohne Ende.
Corona bedingt wurde das Haus auf Vordermann gebracht, es wurde geputzt, aussortiert und Arbeiten erledigt, welche ich schon lange aufgeschoben hatte

Anfang Mai wäre eine gemeinsame Reise mit unserem Sohn Jürgen und Freunden nach Kalymnos geplant gewesen. Zu seinem 30. Geburtstag wollten wir alle gemeinsam einen Kletterurlaub in der schönsten Kletterregion verbringen. Dies viel aufgrund der Pandemie total ins Wasser und wurde auf das nächste Jahr verschoben. Ich bin mal gespannt, ob es dann im Frühjahr 2021 möglich sein wird, Kalymnos zu besuchen. Ich hoffe sehr.

Wir haben Kalymnos bereits einige Male besucht und ich bin jedes Mal wieder begeistert. Die Insel bietet unglaublich viele tolle Kletterrouten. Da könnte man ein Leben lang klettern. Zudem wird man in fast allen Klettersektoren mit einem Blick auf Meer belohnt. Es ist einfach alles vorhanden.  Schaut mal bei diesen Beiträgen vorbei.

Diese Ungewissheit …

Was mich in dieser Zeit der Pandemie sehr beschäftigt hatte, war diese Ungewissheit. Ich bin ja ein Mensch der sehr gerne plant und dies dann auch in die Tat umsetzt. Aber in diesem Jahr ist es wie verhext. Ich fragte mich immer wieder: Wann ist das alles vorbei, wann können wir wieder jene Sachen machen, die wir gerne machen. Wann können wir wieder unbeschwert reisen.  Wann ist alles wieder “normal”. Ich glaube, es ist allen so ergangen. Ich wollte gefühlt wieder frei sein und mein “altes Leben” zurück. Hinfahren wo ich möchte, Länder besuchen, ohne auf Reisebeschränkungen zu achten….

Im Juni hat sich dann alles so langsam wieder etwas stabilisiert. Man durfte sich wieder “frei bewegen” und Urlaub in Österreich war kein Problem. Somit standen sehr rasch die Pläne für den Sommerurlaub. Bis dahin ging es jedoch ein paar Mal mit unserem neu erworbenen Cabrio auf Tour.

Auf ins wunderschöne Montafon

Mit dem Cabrio haben wir das wunderschöne Montafon erkundet und die “Freiheit” genossen. Oben ohne unterwegs zu sein ist Freiheit pur. Wir hatten früher schon einmal ein Cabrio und sind auch heute noch sehr gerne damit unterwegs. Ziele wurden rasch gefunden und es ging zur Silvretta Hochalpenstrasse. Eine grandiose Passstraße mit Postkartenmotiven. Aber seht selbst….

 

Im Juni war dann auch die Zeit gekommen, wieder in die  normale Arbeitszeit einzusteigen. Die Kurzarbeit war beendet und alles nahm seinen normalen Lauf. Unter der Woche wurde gearbeitet und am Wochenende waren wir in den Bergen unterwegs. Klettern an den Löwenzähnen oder am Känzele, Biketouren auf den Pfänder und Hirschberg oder die Weißenfluhalpe sowie Wanderungen auf die Mörzelspitze oder die Gurtisspitze standen auf dem Programm.

Die Monate: Juli – September

Ein weiteres Mal zog es uns ins Montafon. Dieses Mal besuchten wir den Wasserfall Klettersteig in St. Anton im Montafon, welchen ich euch sehr empfehlen kann. Ein besonders schöner Klettersteig, der  entlang eines Wasserfalls in die Höhe führt.

Im Juli kam dann etwas Bewegung ins Reisegeschehen. Anfang Juli wäre ich normalerweise beim Womens Summer Festival in Ehrwald dabei gewesen. Dieses wurde leider abgesagt. Somit viel auch eine Begehung der Zugspitze ins Wasser. Auch klettern an den Seebenwänden und der Besuch des Drachensees muss noch ein wenig warten.

Breitachklamm

Ein Besuch der Breitachklamm stand ebenfalls schon lange auf meiner Bucket Liste. Diese konnten wir dann Ende Juli besuchen. Eine Wanderung die mir sehr gut gefallen hat und die ich jedem empfehlen kann.

Unser Sommerurlaub

Gegen Ende des Monats startete unser Sommerurlaub mit einer Klettertour am Widderstein. Diese hat dann all unsere Sommerpläne durcheinander geworfen. Was da genau geschah, könnt ihr im Beitrag nachlesen. Somit war die Klettersaison für diesen Sommer gelaufen. Die großen Dolomitenwände mussten somit noch warten…

Ein Alternativplan musste her und so entschieden wir uns stattdessen für einen Städtetrip nach Prag. Prag stand schon so lange auf meiner Bucket Liste und überraschender weise durfte ich diese tolle Stadt in diesen Sommer besuchen. Prag hat mich durch seinen Flair, das gute Essen, die wunderschönen alten Gebäude, die Moldau und die vielen Bierbrauereien total in den Bann gezogen und ich kann es kaum erwarten, nochmals dorthin zu fahren. Auf jeden Fall war es bestimmt nicht das letzte Mal.

Der Arlberger Klettersteig

So ganz ohne Berge ging es dann bei unserem Sommerurlaub dann doch nicht. Wir besuchten den Arlberger Klettersteig. Eine lange und wunderschöne Klettersteig Tour, die zu den längsten in Österreich zählt. Ein Extremklassiker eben ;-) Der Arlberger Klettersteig führt entlang eines Grates über 5 Gipfel und bietet eine phantastische Aussicht über die Berge des Arlbergs.

Ein Besuch der Drei Zinnen

Vielleicht könnt ihr euch noch an meinen letzten Besuch in der Drei Zinnen Region erinnern? Da ging es für uns über die Comici Kletterroute durch die Nordwand der Großen Zinne. Dieses Mal wäre eine Kletterroute an der westlichen Zinne geplant gewesen. Aber es kam anders und so ging es für unseren Sohn Jürgen mit seiner Freundin und uns zum Paternkofel Klettersteig. Ich finde ihn immer wieder schön und der Ausblick auf die Drei Zinnen ist unbeschreiblich. Für Sandra war dies der erste Klettersteig und sie hat diesen mit Bravour gemeistert. Wir hatten nur 4 Tage Zeit, welche wir in den Dolomiten verbrachten. Wir wollten Sandra und Jürgen die “Must Sees” in den Dolomiten zeigen. So ging es für uns zum Lago di Braies und dem Karersee. Wir besuchten die Sella Gruppe und auch die Seiser Alm. Es war wieder einmal ein grandioser Kurzurlaub, den wir in den Dolomiten verbringen durften.

Unterwegs im Glarner Land

Wieder waren wir mit unserem Cabrio unterwegs und dieses Mal ging es für einen Tagesausflug ins wunderschöne Glarner Land. Der Berglistüber Wasserfall wurde besucht und auf meiner Bucket Liste stand das Gletscherseeli. Direkt am Klausenpass führt eine Wanderung zum Gletscherseeli. Man glaubt es kaum, wie nahe man dem Gletscher hier kommt. Für mich war dies eine sehr beeindruckende Wanderung mit extrem viel Wetterglück.

Herrliche Wanderung zum Wiegensee

Am Ende unseres Sommerurlaubes besuchten wir noch den wunderschönen Wiegensee. Dieser befindet sich im Montafon und ist eine leichte Wanderung, welche auch mit Kindern gut zu meistern ist. Ich hatte ihn mir etwas größer vorgestellt, dennoch fand ich ihn wirklich sehr idyllisch.  Dieser liegt inmitten der Natura 2000 einer geschützten Moorlandschaft. Eine tolle Wanderung inmitten des wunderschönen Montafons.

So schnell war dann auch unser Sommerurlaub vorbei und die Arbeit hatte uns wieder. Es gab extrem viel zu tun und so waren wir recht viel beschäftigt. Die Wochenenden im September waren dann recht oft verregnet und wir waren des öfteren in der Kletterhalle anzutreffen.

Jahresrückblick: Oktober – Dezember

Anfang Oktober ging es für mich wieder in die Kurzarbeit. Dieses Mal arbeitete ich aber mehr als im Frühjahr und somit standen die Nachmittage (was ja auch schon ein großer Luxus ist) für mich zur freien Verfügung. Ich war beim Wandern, Biken und hin und wieder am Känzele Klettersteig unterwegs. Ich nutzte so gut es ging das Wetter und war einfach draußen unterwegs.

Klettern in Tirol

Ende Oktober war es uns dann noch möglich, das verlängerte Wochenende mit unserer kompletten Familie nach Imst zum Klettern zu fahren. Es ging zum Klettern nach Imst in die Kletterhalle und auch Karres wurde unsicher gemacht. Am letzten Tag hat uns dann der Regen einen Strich durch die Rechnung gemacht, aber wir haben die gemeinsame Zeit sehr genossen. Es ist wirklich sehr schön und ich genieße es sehr, wenn man mit der gesamten Familie Zeit verbringen kann.

Anfang November waren wir dann nochmals für 1 Tag im Klettergebiet Haiming unterwegs. Mehrseillängen und auch tolle Einseillängenrouten standen auf dem Plan und wir genossen das perfekte Herbstwetter. Es hätte nicht schöner sein können.

Wandern im Alpstein

Im November nutzte ich dann auch noch die wunderschönen Tage um eine Wanderung, die ich schon sehr lange machen wollte zu unternehmen. Mit Anna ging es von Staubern über die Saxer Lücke zum wunderschönen Fählensee und dann weiter an den Sämtisersee, bis es über den Furggengrat wieder zurück zum Staubern ging. Eine der schönsten Wanderungen, die ich in diesem Jahr unternehmen durfte.

Klettern am Känzele

Der November war dann geprägt von Klettertouren am Känzele. Des Öfteren war ich auch alleine mit der Seilklemme unterwegs und es machte mir sehr viel Spaß. Eine Mehrseillängenroute, welche durch die Hohe Wand am Känzele führt, war dann die Krönung der Klettereien im November.

Wandern im Dezember

Im Dezember war wieder wandern angesagt. Ich nutzte jede freie Minute mich draußen zu bewegen. Oft war es so, dass bei uns im Rheintal der Nebel liegen blieb und in der Höhe die Sonne sich von der schönsten Seite zeigte. In den Bergen gab es den ersten Schnee und so ging es für mich ein weiteres mal zum Körbersee. Dieses Mal aber im Winter. Bald stelle ich euch diese tolle Winterewanderung vor. Ich erkundete auch  neue Regionen und wahrscheinlich berichte ich euch bald mehr darüber.

Und wie geht es weiter?

Und nun steht Weihnachten und der Neujahrswechsel vor der Tür. Was wird das neue Jahr bringen? Werden wir wieder frei reisen können? Wie lange wird uns die Pandemie noch beschäftigen? Ich bin gespannt und lass es auf mich  zukommen. Ich für meinen Teil mache einfach das Beste daraus. Auch wenn wir nicht wirklich verreisen können. So lange wir uns in der freien Natur aufhalten können, werde ich sicherlich draußen unterwegs sein. Vielleicht mit den Schneeschuhen, bei Skitouren und hoffentlich auch auf der Piste.

Ich möchte auch weiterhin tolle Abenteuer mit euch teilen und ich würde mich natürlich sehr freuen, wenn ihr bald wieder auf meinem Blog vorbei schaut. Wenn alles nach Plan läuft, dann wird es im neuen Jahr jeweils am Dienstag neue Blogbeiträge geben. Ihr könnt euch dies ja schon mal vormerken ;-)

Wie sieht es bei euch aus. Habt ihr Pläne? Was habt ihr euch für das neue Jahr vorgenommen? Wie seid ihr von der Pandemie betroffen? Seid ihr in Kurzarbeit oder habt ihr den Job verloren? Lasst es mich sehr gerne in den Kommentaren wissen.

An dieser Stelle möchte ich mich bei euch  recht herzlich für eure Treue bedanken. 
Ich wünsche Euch Frohe Festtage und Alles Gute für das Neue Jahr!
Bleibt gesund und genießt die freien Tage trotz der 
Pandemie und erfreut euch an den kleinen Dingen.

Und wenn ihr noch Lust habt, dann könnt ihr die letzten Beiträge zu den Jahreswechseln hier nachlesen.

Viel Spaß beim Stöbern…

Alles Liebe

Eure Bine

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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2 Kommentare

Martina Dezember 22, 2020 - 9:23 am

Hallo Sabine,
Man bekommt das Gefühl das du trotz allem sehr positiv auf das Jahr zurückblickst, das ist sehr schön! Ich habe das Jahr auch genutzt, um viel draußen zu sein und ich finde, es gibt einem sehr viel. Wenn man die Chance hat, muss man das wirklich nutzen! Mein Plan für das nächste Jahr ist es, aktiv zu bleiben und meine Weihnachtsferien zum Skitouren und draußen sein nutzen. Und mein Vorsatz für nächstes Jahr: Versuchen weiterhin das Positive an der Situation zu sehen und das Beste draus machen! :)

LG Martina

Antworten
Sabine Dezember 22, 2020 - 5:37 pm

Liebe Martina!
Du sprichst mir aus der Seele. Genau so werde ich es im neuen Jahr auch handhaben.
Die Zeit vernünftig zu nutzen und so viel wie möglich in der Natur sein.
Ich wünsche Dir auf jeden Fall Alles Gute fürs Neue Jahr und Frohe Festtage.

Glg
Bine

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