Klettern auf der griechischen Insel Kalymnos – Teil I

KALYMNOS einfach herrlich, wieder in dieser schönen Kletterregion unterwegs zu sein. Und was mich ganz besonders freut, unser Sohn Jürgen konnte sich die Zeit frei nehmen und war dieses Mal mit dabei. Für Jürgen war dies hier der 1. Aufenthalt auf dieser grandiosen Kletterinsel Kalymnos. Wie ihr wisst, ist dies hier auch meine Lieblingskletterdestination. Dazu habe ich bereits mehrere Beiträge geschrieben (z. B. hier und hier).

Unser Flug startete von München direkt nach Kos. Die Ankunft mit der Condor war pünktlich um 20:20 Uhr.

Nach der Ankunft auf dem Flughafen von Kos ging es mit dem Taxi direkt an den Hafen Mastichari, denn von dort aus fahren die Fähren auf die Insel Kalymnos.
Inzwischen ist es so, dass die letzte Fähre die Ankunft der Flugzeuge abwartet und danach auf Kalymnos übersetzt. Das war bei unserem ersten Besuch – mehr dazu hier – noch nicht so.

Da noch etwas Zeit blieb, genossen wir unser Abendessen im Restaurant Kali Kardia, direkt am Hafen. Mit dabei waren gut Bekannte, welche wir zufällig in München am Flughafen getroffen hatten.

Anreise

Nach der Überfahrt auf Kalymnos ging es mit dem Taxi von Pothia nach Massuri ins Hotel Elena Village / Armoes. Mehr zu diesem Hotel gibt es in einem meiner nächsten Beiträge. Ja, endlich wieder hier – an dem Platz, wo ich es mir vorstellen könnte, länger als nur 1-2 Wochen zu bleiben.

Für den nächsten Tag haben wir uns bereits bei Manolis Scooterfun 2 Roller reservieren lassen. Damit sind wir auf der Insel flexibler und können auch die etwas weiter entfernten Klettergebiete besuchen. Ich bin schon sehr gespannt, wie es Jürgen gefallen wird.

Klettersektoren

Klettersekotren: Afternoon und Grande Grotta

Am folgenden Tag ging es direkt zur Grande Grotte. Diese imposante Felsformation, mit den gewaltigen Überhängen und den Stalaktiten ist einzigartig.

Aber bevor es in die Überhänge ging, kletterten wir an den senkrechten Platten links der Grande Grotta im Sektor Afternoon einige Routen. Los ging es gleich mit einer 6b – ich fand sie eigentlich schwierig, aber ich war ja dieses Jahr nicht unbedingt sehr viel beim Klettern. Mit der Routen Bye Bye Doc / 6c ging es weiter, bevor wir in den Sektor Grande Grotte wechselten.

Und nun standen wir hier, unter den Überhängen und versuchten uns an der Route DNA 7a. Jürgen stieg gleich in die Ivi Ole 7b+. Die Sonne schien unerbärmlich in die Routen und erhöhte die Schwierigkeiten enorm. Die Griffe waren schmierig und sehr schwer zu halten. Wir waren schon ziemlich platt und beschlossen einstimmig, für heute Schluss zu machen. Wir wollten ja noch mehrere Tage klettern….

Klettersektoren: Noufaro Main und Noufaro Upper

Der zweite Tag begann mit einem tollen Frühstücksbuffet. Wir beschlossen, die Felsen von Noufaro unsicher zu machen. Hier gibt es viele leichtere und auch einige extrem schwere Routen zu klettern. Nach ein paar gemütlichen Eingehtouren im Main Sektor ging es zu einer coolen Route, welche noch nicht im Führer stand, aber mit einem Smily am Fels markiert war. Sie sah so cool aus, dass wir diese dann auch kletterten. Sehr empfehlenswert.

Anschließend suchte sich Jürgen eine kurze aber knackige 8a aus und zwar Themelio!
BAAM: im zweiten Versuch kletterte Jürgen Themelio 8a!!! Wir waren total überrascht, dass er diese so schnell kassiert hatte. GRATULATION. Man muss dazu sagen, dass er in den letzten Jahren sehr wenig Zeit zum Klettern hatte und nur manchmal beim Bouldern anzutreffen war. RESPEKT!!!

Nach diesem Paukenschlag ging es in diesem Klettergebiet an die oberen Sektoren. Hier befindet sich die Route Harnisch 6c+, welche zu den schönsten in diesem Schwierigkeitsgrad zählt. (Mike, Danke für den Tipp!) Wir kletterten noch ein paar weitere 6c Routen, welche alle recht schön waren.

Klettersektor: North Cape:

Am dritten Klettertag in Folge ging es an die Felsen des North Cape. Wie in den meisten Sektoren auf Kalymnos sind leichte und schwierige Routen gleich nebeneinander, was den Vorteil bringt, dass starke und eher schwächere Kletterer gemeinsam ein Gebiet besuchen können u. jeder auf seine Kosten kommt.

Wir starteten mit etwas leichteren Plattenrouten und wechselten anschließend zu den kurzen steilen Touren. Jürgen hat sich wieder eine 8a ausgesucht u. zwar dieses Mal die Helios 8a. Rechts daneben befindet sich die Route Stachelschwein 7a, welche Toni im 2. Versuch klettern konnte.

Am Abend ging es gemeinsam mit unseren lieben Kletterkollegen zum Abendessen in eine der vielen griechischen Tavernen. An welchen Kletterfelsen wir an den kommenden Tagen unterwegs waren, könnt ihr in den folgenden Beiträgen lesen.

 

 

 

6 Kommentare bei „Klettern auf der griechischen Insel Kalymnos – Teil I“

  1. […] Oktober / Anfang November ging es für uns nach Kalymnos und nach Athen. Dieses Mal war unserer ältester Sohn Jürgen mit von der Partie. Er überraschte […]

  2. […] Mein Liebelingsbild aus dem vergangenen Kletterurlaub auf Kalymnos war dieses. Mehr dazu könnt ihr hier finden. […]

  3. Hey Sabine! So lässig, dass sich diesmal unsere Kletterferien auf Kalymnos überschnitten haben! Hat uns mega gefreut! Gruss Patricia

    1. Liebe Patricia,
      auch für uns war es sehr cool mit Euch.
      Ich hoffe, dass wir das so bald wie möglich
      wiederholen können.
      Ein Besuch am Känzele wartet!!!
      Ganz liebe Grüße
      Sabine

    1. Danke Werner!
      Schön, dass es Dir gefällt
      Es war eine geniale Zeit.
      Fortsetzung folgt…
      Liebe Grüße
      Sabine

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