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Leben mit allergischem Asthma! #AsthmaimDialog2021 #freiatmen #atemsichten

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Zum Welt-Asthma-Tag, der in diesem Jahr am 5.5.2021 stattfindet, möchte ich euch heute meine persönliche Geschichte über mein Leben mit allergischem Asthma erzählen. Die Krankheit begleitet mich schon sehr lange. Alles begann mit einer Hausstaubmilbenallergie. Wie sich das Asthma bei mir entwickelt hat und wie die Krankheit meinen Alltag bestimmt, zeige ich euch jetzt. *Werbung


Welt-Asthma-Tag #freiatmen #atemsichten

 
Der Welt-Asthma-Tag wurde 1998 durch die Global Initiative for Asthma (GINA) initiiert. Dieser Tag wird zum Anlass genommen, die breite Öffentlichkeit über Asthma zu informieren. Habt ihr gewusst, dass rund 500.000 Personen in Österreich an dieser unheilbaren Krankheit leiden? Viele leiden an Asthma, obwohl sie es noch nicht wissen. Gerade durch die Corona Pandemie haben einige Personen am eigenen Leib erfahren müssen, wie es ist, unter Atemnot zu leiden. Viele der Corona-Erkrankten leiden noch Monate später unter den Nachwirkungen – unter anderem auch unter Atemnot!
 

Formen von Asthma

 
Es gibt 2 verschiedene Formen von Asthma: das allergische und nicht allergische Asthma. Bei beiden Arten von Asthma kommt es bei den Betroffenen zu anfallsartiger Atemnot und Husten. Auslöser (Allergene) sind oft der Grund für einen Asthmaanfall. So reagieren die Personen besonders auf Pollen, Hausstaubmilben oder Tierhaare. Oft endet die Reaktion in einem Asthmaanfall. Bei Asthmatikern reagiert das Immunsystem “überaktiv”, das heißt, die körpereigene Abwehr nimmt bestimmte Stoffe als Gefahr wahr. So kommt es in den Bronchien (untere Atemwege) zu einer starken Entzündungsreaktion.
 
Bei einem Asthmaanfall kommt es zu akuter Atemnot. Die Ausatmung ist erschwert und oft von pfeifenden Atemgeräuschen und Hustenanfällen begleitet. Man hat Angst zu ersticken. Bei mir ist es so, dass ich genug Luft in die Lunge bekomme, die Ausatmung aber erschwert ist.

 

 Mein langer Weg bis zur Diagnose

 
Weil mein Weg zur Diagnose lange gedauert hat, möchte ich diesen speziell zum Welt-Asthma-Tag mit euch teilen. Vielleicht habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht.
 
Bei mir war es so: Ich litt einige Jahre an einer Hausstaubmilbenallergie. Bis man es diagnostizierte, dauerte es eine Weile. Ich hatte mit Niesattacken zu tun und bekam schlecht Luft – besonders durch die Nase. Es wurden dann Polypen entfernt, aber eine Besserung trat nicht wirklich ein. In meiner Wohnung habe ich dann die ganzen Teppiche und auch Vorhänge entfernt, und die Betten mit Allergiker Bettwäsche ausgestattet. Es ging dann soweit, dass ich durchgehend erkältet war. Es wurde nicht besser, bis ich dann einen Allergietest über die Haut und das Blut machen ließ. Da wurde dann festgestellt, dass ich an einer Hausstauballergie litt.
 

Viele Einschränkungen im Alltag

 
Leider schritt die Krankheit rasch voran und es kam immer wieder zu Atemnot. Ich konnte die Kellerstiege bis ins Erdgeschoß nicht mehr ohne zu Keuchen hochsteigen. An Sport war nicht zu denken! Ich wurde vom Hausarzt untersucht, der zwei Mal eine Lungenentzündung diagnostizierte. Diese stellte sich aber beides Mal als falsch heraus, denn es wurde auch mit den verschriebenen Medikamenten, sprich Antibiotika, nicht besser. So wurde ich dann nach langem hin und her zum Lungenfacharzt überwiesen.
 
Nach einem Lungenfunktionstest und Lungenröntgen wurde dann rasch festgestellt, dass ich an allergischem Asthma leide. Dies ist nun schon mehr als 20 Jahre her. Das war dann schon mal gut, dass ich eine Diagnose hatte.
 

So bekam ich meine Freiheit zurück!

 

Ich wurde mit Medikamenten d.h. mit einem Asthmaspray gut eingestellt. Es ging dann bergauf und ich konnte mit Hilfe dieses Sprays all meine Sportlichen Aktivitäten durchführen. Es ging mir richtig gut. Bis dann vor ca. 5 Jahren ein Husten aufkam, der mich ganze 2 Jahre täglich begleitete. Der Husten war sehr schwer in den Griff zu bekommen und ich hatte schon die schlimme Befürchtung, dass es sich um das gefürchtete COPD handelte. Gott sei Dank war das dann nicht so.

 

Meine Erfahrung mit Asthma

 
Ich habe mich dann ausführlich mit gesunder Ernährung und der zusätzlichen Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln auseinander gesetzt. Auch mit Akupunktur versuchte ich, diesen lästigen und oft auch schmerzhaften Husten in den Griff zu bekommen. Die tägliche Einnahme des Asthmasprays blieb mir nicht erspart. Aber die Kombination aus gesunder Ernährung und die regelmäßige Einnahme von Vitamin C und Zink haben mir dann – so glaube ich – geholfen, dass ich diesen wirkliche extremen Husten in den Griff bekommen habe. Auch war ich sehr viel in der Natur unterwegs, um die Lungen zu stärken.
 
Hier in den Bergen lade ich meine Batterien auf!
 

Hier in den Bergen lade ich meine Batterien auf!

 

Wie man lernt, mit Asthma zu leben

 
Wenn ich sagen würde, dass mich das Asthma nicht einschränken würde, dann müsste ich lügen. Ohne meinen Asthmaspray läuft bei mir wirklich gar nichts. Es kann schon mal kurz Panik aufkommen, wenn ich nicht genügend Vorrat zu Hause habe oder wenn ich den Spray nicht dabei habe. Aber ich weiß, wenn ich regelmäßig den Asthmaspray (bei mir ist es immer morgens) verwende, dann läuft alles prima. Dann kann ich die längsten Wanderungen unternehmen. Auch klettern und meine geliebten Klettersteige machen dann keine Probleme.
 
Ich weiß, dass ich ein paar Dinge beachten muss, wie zum Beispiel: Wenn ich eine Wanderung starte, dann muss ich immer die ersten 5 Minuten langsam beginnen. Sobald ich dann “eingelaufen” bin, läuft es sich perfekt. Auf das muss ich eben achten. Aber mit der Zeit lernt man damit umzugehen und damit zu leben. Mein Motto ist immer: GIB NIEMALS AUF! Und genau so handhabe ich es auch.
 

 

Asthma, die Angst vor Corona und die FFP2 Maske

 
Habe ich Angst vor Corona? Fühle ich mich durch die Maßnahmen eingeschränkt und fehlt mir das Gefühl der Freiheit?
 
Angst vor Corona habe ich eigentlich nicht. Meine Strategie ist gesunde Ernährung und viel Bewegung an der frischen Luft. Dennoch bin ich vorsichtig, dass ich mich nicht anstecke. Ich meide Orte, an denen viele Personen versammelt sind und ich versuche durch die Maßnahmen, die wir ja zur Genüge kennen, mich so gut es geht zu schützen.  Am meisten schränkt mich das tragen der FFP2 Maske ein.  Ich halte mich an die von der Regierung vorgeschriebenen Regeln, aber gerade wir Asthmatiker haben starke Probleme, unter der FFP2 Maske genügend Luft zu bekommen. Ich glaube, es geht vielen von uns so. Gerade beim Einkaufen habe ich das Problem, zu wenig Luft zu bekommen. Auch wenn ich über mehrere Stiegen gehen muss, und mir die Maske die Luft raubt. Deshalb versuche ich, meine Einkäufe so kurz wie möglich zu halten, denn manchmal habe ich wirklich das Gefühl, unter der Maske zu ersticken. Ich hoffe natürlich sehr, dass wir dann wieder etwas befreiter atmen können.
 
Dadurch, dass wir hier in Vorarlberg die Möglichkeit haben, uns draußen in der Natur zu bewegen, nutze ich natürlich diese Möglichkeit und bin so oft es nur geht an der frischen Luft unterwegs. Das hilft mir und dort bin ich gerne und ich merke auch, dass es mir unheimlich gut tut.
 
Toller Beitrag in der Krone.at über meinen Leidensweg mit Asthma!

Trotz Asthma: Ich habe endlich meine Freiheit zurück!


Seid ihr von Asthma betroffen?

 
Wer von euch ist auch Asthmatiker? Wie geht es euch mit der Krankheit und welche Einschränkungen habt ihr im täglichen Leben? Schreibt es mir doch gerne in die Kommentare.
 
Vielleicht habt ihr Lust, auf den Social Media Kanälen ein Foto oder ein kurzes Video zu eurer Sichtweise über die Freiheit ganz allgemein oder wie Euch die Pandemie in der Freiheit einschränkt zu posten und dies mit der Community zu teilen. Im Herbst wird dann eine Fotocollage bzw. der Zusammenschnitt der Kurzvideos rund um den Welt-Lungentag veröffentlicht. Es würde mich freuen, wenn auch ihr dabei seid. Verwendet dazu einfach den Hashtag #Freiatmen #Atemsichten
 
Auch interessant: ASTHMA – EIN THEMA DAS MICH SCHON LANGE BEGLEITET!
 
An alle, die nicht sicher sind ob sie an Asthma leiden:  Habt ihr öfters das Gefühl, Kurzatmig zu sein oder unter dauerhaftem Husten zu leiden?  Lasst euch bei einem Lungenfacharzt durchchecken. Auch wenn Asthma diagnostiziert wird, ist diese Erkrankung gut behandelbar. Je früher man diese erkennt, desto besser.
 
#AsthmaimDialog2021 #Atemsichten #Freiatmen
 
Bleibt gesund und Alles Liebe
 
Eure Bine
 
*Transparenz: Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit GSK!

 

 

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