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Das Naturjuwel Rheindelta – eine kurze Winterwanderung

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Es ist Winter. Corona hat uns noch immer fest im Griff. An Reisen ist nicht zu denken und doch habe ich das Gefühl, ich möchte Neues entdecken. Meine Heimat hat so viel Schönes zu bieten. Die Berge, die Seen, traumhafte Wanderregionen und eine phantastische Landschaft. Hier findet man einfach alles. Heute mache ich mich auf den Weg ins Naturjuwel Rheindelta.

Hier, wo ich im Sommer öfters mal mit dem Bike meine Runden drehe bin ich heute ganz gemütlich und zu Fuß unterwegs. Und es ist anders. Ich habe Zeit. Der Schnee knirscht unter meinen Schuhen und es ist ruhig, sehr ruhig sogar. Nur Vogelgezwitscher ist manchmal zu hören.

Das Naturjuwel Rheindelta


Das ganze Gebiet gehört zum Naturjuwel Rheindelta und ist das größte Feuchtgebiet hier am Bodensee. Aufgrund der besonderen Tier- und Pflanzenwelt wurde das Rheindelta unter Schutz gestellt. Hier befinden sich rund 2000 Hektar Flachwasser und es ist eines der bedeutendsten Brut- und Rastgebiete für Vögel. 330 verschieden Vogelarten wurden bisher beobachtet.

Besonders schön ist es hier vom Frühjahr bis in den Herbst. Am Besten ihr nehmt ein Fernglas mit, denn dann könnt ihr in aller Ruhe die verschiedensten Vogelarten beobachten.  Die Ornithologen haben hier besonders im Herbst ihre Freude. Denn dann machen sich 10.000de Vögel auf den Weg ins Winterquartier. Einige davon überwintern sogar hier im Rheindelta.

Die Schleienlöcher


Ich parke mein Fahrzeug auf dem Parkplatz beim Fischerheim am Schleienloch. Hier gibt es normalerweise (in nicht Corona-Zeiten) sehr schmackhafte Gerichte zum Essen. Ab Frühling bis Herbst ist normalerweise immer sehr viel los. Heute jedoch ist alles geschlossen und ich bin alleine unterwegs. Ich starte mit meiner kurzen Wanderung oder eher Spaziergang rechts vom Fischerheim. Das Naturschutzgebiet Schleienloch befindet sich bei Hard im Rheindelta, zwischen der Dornbirner Ach und dem Neuen Rhein.  Der Weg ist vorgegeben, denn rechterhand befindet sich die Dornbirner Ach und linkerhand bezaubern die Schleienlöcher.

Ein Paradies für Vögel


Heute sind viele der schwarzen Blesshühner sowie Tauchenten zu sehen. Ein paar Schwäne befinden sich ebenfalls auf dem fast zugefrorenen Abschnitt des Rheindeltas. Es ist unglaublich, wie schön die Natur hier ist. Das Schilfgras ist durch das Gewicht des Schnees geknickt worden. Dazwischen schwimmen die Enten und ein paar Störche ziehen ihr Runden. Ich genieße es, hier alleine unterwegs zu sein und ich habe das Gefühl, dass Zeit heute keine Rolle spielt.

Ich überquere die kleine Brücke die bereits von weitem gut sichtbar ist. Hier kann ich  nun auswählen, ob ich rechts entlang der aufgeschütteten Straße bis an den Rheinspitz wandere, oder ob ich den Weg links nehme und zu meinem Ausgangspunkt dem Schleienloch zurückkehre. Ich wähle Zweiteres, denn der Wind pfeift mir doch recht kalt um die Ohren.

Im Sommer sind wir öfters mal mit dem Fahrrad bis ans Ende des Rheinspitzes gefahren. Zu Fuß ist es nicht besonders lohnend, vor allem nicht im Winter. Damit ihr euch ein Bild machen könnt, wie schön es hier im Sommer ist, zeige ich euch ein Bild am Ende des Beitrages.

Ich nehme den direkten Weg am Ufer zurück zum Ausgangspunkt.  Es dauert auch nicht lange, bis ich wieder beim Fischerheim ankomme. Obwohl sich dieses Naturjuwel Rheindelta nicht weit von mir zu Hause befindet, habe ich es noch nie im Winter besucht. Besonders schön ist es, wenn das Schleienloch fast zugefroren ist. Hier werde ich bestimmt öfters vorbei schauen, denn es ist wirklich sehenswert.

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Hard am Bodensee


Könnt ihr euch an den Beitrag über Hard am Bodensee,  den ich euch vor längerer Zeit vorgestellt habe, erinnern? Auch eines der Naherholungsgebiete hier am Bodensee. Mit phantastischen Sonnenuntergängen, vielen Sportmöglichkeiten wie Stand up paddeling oder einfach chillen am Bodensee kommt jeder auf seine Kosten.

Es gibt also noch unglaublich viele Möglichkeiten, hier die Region zu erkunden. Auf jeden Fall kann ich euch einen Besuch im Naturjuwel Rheindelta wärmstens empfehlen. Das nächste Mal werde ich mir den Rohrspitz etwas genauer unter die Lupe nehmen und euch natürlich darüber berichten. Ihr dürft gespannt sein.

Also dann, bis bald

Eure Bine

Auch heute gibt es wieder ein paar Impressionen…

…und so sieht es im Sommer hier aus!

 

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2 Kommentare

Christine Februar 5, 2021 - 11:34 am

Eine wirklich schöne Landschaft! Im Winter ist die Stimmung sehr schön und speziell; aber das Bild aus dem Sommer ist auch echt toll!

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Sabine Februar 5, 2021 - 12:21 pm

Liebe Christine,
ja der Rheinspitz ist Sommer wie Winter wunderschön.
Ich bin sehr gerne dort und nun auch das erste Mal im Winter.
Ein Besuch lohnt sich.
Ganz liebe Grüße
Bine

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