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Teneriffa: 14 Gründe für einen Besuch der grünen Insel

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Teneriffa – die wahrscheinlich schönste Insel auf den Kanaren. Das ganze Jahr über bietet die Insel den Besuchern ein angenehmes Klima und eine unglaubliche Vielfalt an Möglichkeiten, einen Urlaub zu verbringen. Nicht nur Wasserratten zieht es hierher – es gibt viele Gründe, die Insel Teneriffa zu besuchen. Und diese möchte ich euch heute zeigen:

14 Gründe die Insel Teneriffa zu besuchen

Unverhofft kommt oft. Auf jeden Fall bei uns, denn vor kurzem ergab sich eine tolle Kurzreise. Teneriffa war unser Ziel. Eine Insel, die ich gar nicht auf meiner Bucketliste hatte. Schade, denn was diese Insel alles bietet ist wirklich toll!

1. Ewiger Frühling auf Teneriffa – Traumhafte Temperaturen das ganze Jahr

Teneriffa ist die größte Insel auf den Kanaren. Das Klima ist sehr angenehm und die Temperaturunterschiede im Sommer und Winter sind sehr gering. So liegen diese im Sommer bei ca. 28 Grand und im Winter fallen sie meist nicht unter 20 Grad. Ein Grund mehr, diese Insel auch im Winter zu bereisen. Bei unserem Besuch hatten wir im Norden Teneriffas Temperaturen um die 23 Grad. Deshalb eignet sich eine Reise auf die Insel das ganze Jahr über und ist eine tolle Möglichkeit der kalten und nassen Jahreszeit bei uns ein wenig zu entfliehen.

Im Süden befinden sich tolle Strände, und einem Badeaufenthalt steht nichts im Wege. Dass das Wasser jedoch durch den Atlantik etwas kühler ist, das sollte man bedenken. Der Norden bietet viele Möglichkeiten zum Wandern, und die Landschaft ist unglaublich abwechslungsreich.

Tipp: Falls ihr den Nationalpark Pico del Teide besuchen wollt, unbedingt eine warme Jacke einpacken, denn hier können die Temperaturen unter 10 Grad fallen, da ihr euch dort über 2000 m über dem Meeresspiegel befindet.

2. Pico del Teide – der höchste Berg Spaniens

Ziemlich zentral auf der Insel Teneriffa liegt der 3.715 Meter hohe und nicht aktive Vulkan Pico del Teide. Dieser befindet sich im Nationalspark El Teide im Orotava-Gebiet und zählt seit 2007 zum UNESCO-Weltnaturerbe. Am Fuße des Teide befindet sich eine Seilbahn, die euch innert 8 Minuten von 2.356 m auf 3.555 m zur Bergstation «Teleférico des Teide» bringt. Oben bei der Seilbahn gibt es verschiedene Wanderungen, die ihr ohne große Anforderungen bewältigen könnt. Denkt daran, dass ihr euch hier auf 3.555 m befindet.

Wer jedoch ganz einfach die Bergstation erreichen möchte, kann dies mit der Seilbahn tun. Die günstigste Variante für die Benutzung der Seilbahn beträgt: € 37,- für die Berg-u. Talfahrt. (Stand Jänner 2022)

Wenn ihr eine Gipfelbesteigung des Pico del Teide machen wollt, benötigt ihr eine Teide Genehmigung. Diese könnt ihr online bei der autonomen Nationalparkbehörde anfordern. Jedoch sind die Genehmigungen sehr rar und meistens schon lange im Voraus ausgebucht. Es werden täglich nur 200 Genehmigungen ausgestellt, um den höchsten Punkt Spaniens zu erklimmen.

Aufgrund der starken Winde ist bei unserem Besuch die Seilbahn geschlossen. So erkunden wir die Vulkanlandschaft am Fuße des Teides und sind überrascht, wie farbenreich es hier ist. Besonders schön ist es hier, bevor die Sonne untergeht.

Auch am Fuße des Teides gibt es unzählige Wanderungen. Einige davon sind angeschrieben. Eine gute Wanderkarte kann jedoch nicht schaden. Besonders schön sind die Felsen beim Aussichtspunkt« La Ruleta Vista Point». Man sollte sich hier etwas mehr Zeit einplanen, denn die Landschaft hier ist großartig.

3. Nationalpark Corona Forestal

Es gibt einige Möglichkeiten, an den Fuße des Pico del Teide zu kommen. Ein Weg führt durch den Nationalpark Corona Forestal. Wir sind am 3. Tag den Weg von Porto la Curz nach Esperanza gefahren und anschließend über die TF 24 bis zur Teide Seilbahn. Auf dieser Fahrt haben wir den Corona Forestal NP besucht. Auffallend sind die verschiedenen Gesteinsformen und auch die riesigen Pinienwälder, die man hier vorfindet.

Auch wenn ihr keine Wanderungen unternehmen wollt, so könnt ihr sehr viel Schönes entlang der Strasse entdecken.

4. Abwechslungsreiche Landschaften – Steile Küsten und Sandstrände

Was uns hier im Norden Teneriffas unglaublich gefällt, sind ist die abwechslungsreichen Landschaften. Steile Küstenabschnitte, Naturpoolbecken, Lavastrände, riesige Kiefernwälder, Schluchten, Mondlandschaften und der Vulkan sind nur einige Naturschönheiten, die es hier zu entdecken gibt. Wir sind die gesamte Insel abgefahren und können den Norden für Naturliebhaber und den Süden für Wassersportler sehr empfehlen.

5. Pino de las dos Pernadas

In der Gemeinde Vilaflor solltet ihr unbedingt die zwei kanarischen Pinien besichtigen. Der Pino de las dos Pernadas ist 56 Meter hoch und der Pino Gordo hat einen Umfang von 9 Metern. Schaut mal.

6. Anaga Gebirge besuchen

Auch das Anaga Gebierge bietet unglaublich viele tolle Wanderwege, die durch riesige Loorberwälder führen. Auf der Strasse durch das Anaga Gebirge gibt es auf der gesamten Strecke unzählige Aussichtspunkte, die ihr auch auf einem Roadtrip erkunden könnt.

7. Besuch des Camino viejo al Pico del Inglès (Lorbeerwald.

Ein besonders interessantes Straßenstück befindet sich auf dem Weg zu Aussichtspunkt auf der Strasse TF 114. Hier findest du einen kurzen Straßenabschnitt der zu beiden Seiten mit hohen Mauern empor ragt. Oberhalb der Mauern befinden sich Lorbeerbäume und teilweise sind die Mauern mit Moos bewachsen.

8. Baden in Naturpools

Wenn ihr Teneriffa erkundet, so schaut euch unbedingt die schönen Naturpools an. Besonders schön fanden wir die Naturpools im Nordosten der Insel bei Bajamar. Herrlich, wie hier die Wellen hereibrechen. Im Naturpool könnt ihr unbeschwert schwimmen.

9. Surfspot El Medano

Im Süden der Insel und ganz in der Nähe des Flughafens Teneriffa Süd befindet sich ein toller Surfspot mit dem Namen El Medano. Hier könnt ihr die Kitsurfer und Wellenreiter beobachten. An der Promenade reihen sich kleine Geschäfte und Restaurants. Hier zu flanieren macht richtig viel Spaß. Ein kleiner Sandstrand bietet auch Wasserratten die Möglichkeit, sich auszutoben.

10. Unbedingt die kanarischen Bananen probieren

Was uns hier auf Teneriffa aufgefallen ist, sind die vielen Bananenplantagen. Die Bananen hier unterscheiden sich von den Lateinamerikanischen durch ihre Größe. Die kanarischen Bananen sind etwas kleiner und dafür umso aromatischer. Man bekommt sie frisch von den Plantagen oder im Supermarkt.

Hier eine Bananenplantage im Norden der Insel…

11. Der Botanische Garten in Porto de la Cruz

Den Besuch des botanischen Gartens in Porto de la Cruz kann ich euch ans Herz legen. Der Jardin Botanico gilt als einer der schönsten Botanischen Gärten der Welt. Viele tropische Pflanzen finden auf einer 20.000 m² großen Fläche genug Platz. Besonders interessant ist die Würgefeige, die in der Mitte des Botanischen Gartens zu finden ist.

12. Wale und Delphine beobachten

Etwas ganz Besonderes gibt es an der Westküste von Teneriffa zu erleben. Hier könnt Wal- und Delphinarten in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten. Die beste Zeit dafür ist der Frühling und der Herbst. Vielleicht habt ihr bei eurem Besuch Glück und könnt diese Tiere beobachten.

13. Die Oper in Santa Cruz besuchen

Eigentlich wollte ich noch die Stadt Santa Cruz erkunden, aber dazu blieb leider keine Zeit. Jedoch habe ich es mir nicht entgehen lassen, die Oper in Santa Cruz zu besuchen. Das außergewöhnliche Gebäude erinnert an das Opera Sidney house in Australien.

Wir waren gerade zum Sonnenuntergang dort und ich war total fasziniert von der Architektur. Aber schaut mal selbst….

14. Wandern durch die Masca-Schlucht

Eine DER Wanderungen, welche man auf Teneriffa unbedingt machen sollte, ist die Wanderung durch die Masca Schlucht. Die Wanderung startet direkt im Ort und führt durch eine Schlucht bis ans Meer. Von dort habt ihr die Möglichkeit, mit einem Boot nach Los Gigantes zu kommen, oder ihr wandert die Schlucht wieder zurück, was jedoch ein wenig anstrengend werden kann.

Wissenswertes zu unserer Reise

Anreise – Flug mit Ryanair

Von Memmingen (D) startet wir unsere Flugreise nach Teneriffa Süd, welcher von Ryanair auch in den Wintermonaten angeflogen wird. Gut 4 1/2 Stunden dauert der Flug auf die größte der Kanarischen Inselt vor der Küste Westafrikas. Durch die frühen Flugzeiten erreichen wir bereits vor Mittag die Insel.

Wir haben unseren Flug über Ryanair gebucht (inkl. 2 Gepäcksstücke) und haben pro Person 134 € bezahlt. Die Corona Bestimmungen waren so, dass man einen 3 G Nachweis und eine Registrierung für die Einreise brauchte. Diese beiden Nachweise wurden auch bei der Einreise kontrolliert.

Bei der Ankunft muss die Uhr 1 Stunde zurückgedreht werden, da es eine Zeitverschiebung von 1 Stunde gibt. Als Zahlungsmittel gilt der Euro, da Teneriffa zu Spanien (EU) gehört.

Einreise und Ausreise Teneriffa

Bei unserer Einreise nach Teneriffa wurde ein 3 G Nachweis benötigt. Weiters musste eine Registrierung über das
Portal Spain Travel Health gemacht werden. Diese beiden Nachweise wurden sehr genau kontrolliert. Das gleiche gilt auch bei der Ausreise aus Teneriffa. Hier musste ebenfalle die Registrierung für die Einreise nach Deutschland (und in unserem Fall auch für Österreich) gemacht werden. Auch dies wurde vor Abflug in Teneriffa kontrolliert.

Mietwagen

Wir haben bereits im voraus unseren Mietwagen gebucht, den wir direkt am Flughafen übernommen haben. Dass die Mitarbeiter der Vermietstation uns – wie bereits schon in Barcelona – einen Vollschutz verkaufen wollen, den wir bereits vorab gebucht haben, auf das waren wir schon vorbereitet. Nach einer kurzen Diskussion wurde uns dann das Fahrzeug ausgehändigt.

Tipp: Unbedingt die Versicherungsbedingungen des Mietwagens genau studieren und nicht vergessen, alle sichtbaren Schäden am Fahrzeug fotografieren und bei der Übernahme des Fahrzeuges bei der Vermietstation festhalten.

Unterkunft Hotel Semiramis in Porto de la Cruz

Da unsere Reisebuchung sehr kurzfristig erfolgte, haben wir uns auf der Plattform Booking.com schlau gemacht und das
5 Sterne Hotel Semiramis in Porto de la Cruz gefunden. Der Preis für 4 Nächte inkl. Halbpension lag bei 180 € pro Person. Wir haben aufgrund der unklaren Bestimmungen von Corona bzgl. der Restaurants die Halbpension gebucht. Die Lage des Hotels war für uns sehr gut, da wir von hier aus den Norden Teneriffas einfach und schnell erkunden konnten. Beim nächsten Besuch und bei Beruhigung der Corona Lage würden wir nur Frühstück dazu buchen. Somit ist man flexibler und kann die spanische Küche in den vielen Restaurants probieren. Die Preise für Speisen sind etwas günstiger als in Deutschland. (so ist es uns jedenfalls vorgekommen ;-)

Das war ein kleiner Einblick in unsere 4 tägige Reise nach Teneriffa (Mi Mittag bis Sonntag Mittag). Unglaublich, was man in einer so kurzen Zeit alles erleben kann. Ich für mich bin von der Insel begeistert und total überrascht wie vielseitig die Insel ist. Besonders der Norden hat es mir angetan.

Dass es auf Teneriffa auch Felsen zum Klettern gibt, haben wir gewusst, aber durch den straffen Zeitplan war es uns nicht möglich, die Gebiete zu besuchen. Deshalb – aufgeschoben ist nicht aufgehoben – und vielleicht führt unsere nächste Kletterreise vielleicht nach Teneriffa.

Falls ihr Tipps für unseren nächsten Besucht habt, dann nur her damit. Ich freue mich über jegliche Informationen.

Bis bald

Eure Bine

Alle Beiträge über Teneriffa lesen…

Die Insel Teneriffa hat uns wirklich sehr beeindruckt. Besonders der Norden hat es uns angetan. Deshalb gibt es hier noch mehrere Beiträge über diese kanarische Insel und ganz Spanien.

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