9 Wochen sind nun seit meinter Hüft OP vergangen und es tut gut, wieder unterwegs zu sein. Dieses Mal geht es für uns in unsere Lieblingsregion – die Dolomiten. Auf dem Olympia Camping in Toblach im Pustertal haben wir uns für 2 Nächte einquartiert. Ein genialer Ausgangspunkt für viele tolle Wanderungen und auch Fahrradtouren. Es steht eine Bike and Hike Tour vom Campingplatz in Toblach auf die Plätzwiese, die Dürrensteinhütte und eine Gipfelbesteigung auf den Strudelkopf auf dem Programm.

Bike and Hike Tour auf den Strudelkopf
Da ich Rundtouren liebe, bietet sich diese Tour ganz besonders an. Wir haben diesen Campingplatz deshalb ausgewählt, da von hier aus viele tolle Touren unternommen werden können. Wir können unser Fahrzeug auf dem Campingplatz die ganze Zeit stehen lassen. Und so geht es vom Camping Olympia in Toblach mit dem E-Mountainbike auf die Plätzwiese und anschließend weiter zur Dürrensteinhütte. Von dort kann man entweder mit dem E-Mountainbike oder auch zu Fuß auf den Strudelkopf wandern. Aber alles von vorne.
Ausgangspunkt: Olympia Camping **** Toblach
Der Olympia Camping liegt im Pustertal in der Talebene von Ampezzo auf 1.283 Metern umgeben von den Bergmassiven Pomagagnon und Tofane. Es gilt als das „Tor zu den Dolomiten“ und ist ein perfekter Ausgangspunkt für Ausflüge in den Naturpark Fanes-Sennes-Prags und zu den bekannten Drei Zinnen.
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Von Toblach zur Plätzwiese
Von Toblach geht es auf dem schön angelegten Radweg vorbei am kleinen Ort Niederdorf in Richtung Plätzwiese. Die Mautstelle lassen wir links liegen und fahren auf dem Radweg, der einige sehr steile Stellen aufweist, bis zum Plätzwiese Parkplatz. Wer auf dem kiesigen Radweg nicht so geübt ist, der kann auf die asphaltierte Straße ausweichen. Am Plätzwiese Parkplatz machen wir eine kurze Rast, denn es war trotz E-Unterstützung eine recht anstrengende Fahrt.
Denkt daran: Die Plätzwiese befindet sich auf einer Höhe von 2.000m. Wir waren froh, dass wir unsere wärmere Jacken eingepackt haben.



Vom Plätzwiese Parkplatz zur Dürrensteinhütte
Ein schöner breiter Schotterweg führt nun ohne starke Steigungen in kurzer Zeit zum Berggasthof Plätzwiese. Was für ein genialer Ausblick auf die Hohe Gaisl und die Monte Cristallo Gruppe. Einen Einkehrschwung im Berggasthof kann ich euch wärmstens empfehlen. Die Preise hier auf der Hütte sind um einiges günstiger als jene auf dem Campingplatz ;-)
Hier habt ihr auch die Möglichkeit, eure E-Bikes aufladen. Das habe ich mit meinem Bike auch gemacht, man weiß ja nie, was noch kommt. (Bitte das Ladegerät selbst mitbringen). Nach einer etwas längeren Pause fahren wir weiter in Richtung Dürrensteinhütte. Der Weg geht gleichmäßig ohne nennenswerte Steigung zur schön gelegenen Dürrensteinhütte.
Zur Information: Auf dieser haben wir keine Möglichkeit gesehen, das E-Bike aufzuladen. Dies Information scheint mir wichtig, denn diese Tour kann auch in umgekehrter Reihenfolge gefahren werden.


Alternative: Ihr könnt mit dem Auto von Toblach bis zum Plätzwiese Parkplatz fahren. (Mautstraße) Dort könnt ihr das Fahrzeug abstellen – aber bitte seid früh dran, die Parkplätze sind begrenzt.
Auch die Buslinie 443 fährt von Welsberg und Toblach direkt zur Plätzwiese. Weitere Informationen dazu findet ihr hier.
Von dort aus geht es zu Fuß zur Plätzwiese, der Dürrensteinhütte und auch auf den Strudelkopf.
Von der Dürrensteinhütte auf den Strudelkopf
Für geübte E-Mountainbike Fahrer ist es bestimmt ein Leichtes, von der Dürrensteinhütte aus auf den Strudelkopf zu fahren. Immer wieder wechseln sich herausfordernde Streckenteile mit gemütlicheren, schönen Wegen ab. Ich für meinen Teil habe das Rad teilweise geschoben und nach etwa zwei Drittel der Tour bei der letzten Ruine abgestellt. Die letzten Höhenmeter ging es dann zu Fuß auf den Strudelkopf.
Es war mir dann einfach zu gefährlich, vor allem, da meine HÜFT TEP OP ja vor erst 9 Wochen stattgefunden hat. Da wollte ich einfach kein Risiko eingehen, denn ein Sturz wäre in meiner Situation fatal.
Wer die Wanderung von der Dürrensteinhütte auf den Strudelkopf unternehmen möchte, den erwarten gemächliche Steigungen und eine phantastische Aussicht. Oben angekommen eröffnet sich ein Blick auf die Drei Zinnen, der sich sehen lassen kann. Schaut mal…



Mein Mann ließ sich die Möglichkeit, mit dem Rad auf den Gipfel zu fahren, nicht nehmen. Er absolvierte die schwierigen Passagen perfekt und war natürlich etwas früher auf dem Gipfel. Egal wie, ob zu Fuß oder mit dem Bike, diese Gipfelaussicht ist einfach mit nichts zu überbieten.
Wir genießen die Zeit am Gipfel, lassen die Eindrücke wirken, bevor es für mich zu Fuß und für meinen Mann mit dem Bike zurück zu unserem Depot geht. Von dort fahren wir gemeinsam zurück zur Dürrensteinhütte.



Vom Strudelkopf bis nach Schluderbach
Nun nehmen wir den Weg von der Dürrensteinhütte in Richtung Schluderbach. Der Forstweg fordert mich sehr, da für mich der Rollkies etwas unberechenbar erscheint. Ich fahre eher langsam bergab und nach gefühlten100 Kehren erreichen wir die Straße, die nach Schluderbach führt. Ich bin froh, gut hier herunten angekommen zu sein.

Von Schluderbach zum Olympia Camping in Toblach
Von nun an geht es ohne Anstrengung in Richtung Toblach, vorbei am Drei Zinnen Blick. Mit den letzten Sonnenstrahlen zeigen sie sich von der schönsten Seite und es kommen Erinnerungen hoch.
Könnt ihr euch noch an meinen Beitrag vor ein paar Jahren erinnern, als ich mit meinem Mann die Nordwand der Großen Zinne auf der Comici Führe klettern konnte? Was war das für ein Erlebnis.
Zum Beitrag:

Am Drei Zinnen Blick verweilen wir ein wenig. Einfach unglaublich, wie schön es hier ist. Weiter geht es mit unseren Bikes und wir passieren den Dürrensee. Die Cristallogruppe spiegelt sich im See. Was für ein schöner Anblick. Wir sind noch lange nicht am Ziel und fahren weiter bis zum Toblacher See. Der Radweg führt direkt am See vorbei. Ebenfalls ein wunderschön gelegener See, bei dem wir eine kurze Pause einlegen.



Nun ist es nicht mehr weit, bis wir zum Campingplatz in Toblach gelangen. Was für eine tolle und aussichtsreiche Tour. Diese Ausblicke werden wir bestimmt nie mehr vergessen. Vor allem der Blick auf die Drei Zinnen von einer bisher noch nie gesehenen Perspektive.
Unser Kurztrip ist noch nicht zu Ende, denn wir wechseln unser Quartier vom Campingplatz in ein schönes Hotel in Reischach oberhalb von Bruneck. Mehr dazu gibt es bald auf meinem Blog zum Nachlesen.
Und mit diesem Panorama lassen wir unseren Abend ausklingen….

Bis bald
Eure Bine
Ein paar Impressionen von unserer Tour zeige ich euch hier:










