Löwenzähne – klettern im leicht alpinen Gelände! Gebietsvorstellung

Die Löwenzähne oberhalb von Hohenems,
ein alpiner Klettergarten

“Die Löwenzähne” – ein alpiner Klettergarten oberhalb von Hohenems mit Kletterrouten in den verschiedensten Schwierigkeitsgraden. Wunderbar in die Natur eingebettet wurde diese charakteristische Felsstruktur zum Naturdenkmal erklärt.
Die Löwenzähne können von allen Seiten beklettert werden. Wenn man von Westen her an die Felsen kommt, gibt es sehr schöne Routen, wie z.B. Gelbes Wändle, Hermann, Spartacus, Geisterkante, Catapiller, Toprope (eine der schwierigsten 7-) usw.! Hier befindet sich ganz rechts auch der Einstieg zur viel begangenen Westkante.

Klettersektoren an den Löwenzähnen

Das Gelbe Wändle ist eine wunderbare Tour in der Mitte der Westwand des 1. Löwenzahnes. Hier befindet sich ganz rechts auch der Einstieg zur viel begangenen Westkante. Die am häufigsten begangene Route ist sicherlich die Überschreitung aller 3 Zähne und die Westkante. Man gelangt von einem Zahn auf den Nächsten und wird mit einer grandiosen Aussicht belohnt.

Loewenzaehne (12)

Loewenzaehne (11)

k-Sabine Löwenzähne

Vom ersten auf den zweiten Löwenzahn kann man über die sogenannte Nähmaschine auf den Gipfel gelangen. Der Name ist sehr passend, da diese Kletterstelle zwar nicht schwer, aber sehr ausgesetzt ist.

Vom 2. zum 3. Zahn kann man seinen Kletterkünsten freien Lauf lassen. Entweder man  klettert ab oder versucht es mit einem Spreizschritt.

Alternativ dazu besteht auch die Möglichkeit, den 2. Gipfel auszulassen und über einen Quergang weiter zu klettern. Man steigt von einem gemütlichen Podest um die Kante nach links und klettert einen Quergang weiter bis man in eine Scharte kommt. Dieser kleine Quergang hat es in sich, da er recht ausgesetzt ist. Anschließend gibt es wieder verschiedene Möglichkeiten, den Gipfel des großen Löwenzahnes zu erklimmen.

Rechts die einfache Version u. über links die etwas Schwierigere. Am Gipfel angekommen hat man eine phantastische Aussicht auf das Rheintal. Manchmal sieht man sogar bis auf den Bodensee.
Hier der Blick Richtung Bodensee – aufgenommen vom 1. Löwenzahn.

Aussicht vom 1. Zahn auf das Rheintal
Hier am Gipfel des großen Löwenzahnes

Der Stockzahn

Der sogenannte Stockzahn kann auf 2 Seiten bestiegen werden. Hier liegen Routen im mittleren Schwierigkeitsbereich. Der direkte Zustieg zum Einstieg der Routen am Stockzahn kann auch über Schuttannen, den sogenannten Leiternweg erfolgen. Dieser ist im Moment ein wenig schwierig zu finden, da im Moment Bauarbeiten an einer Forststraße im Gange sind. (Stand Juni 2017)

Die Südseite des großen Löwenzahnes

Das Klettern an der Südseite des großen Löwenzahnes ist nur etwas für sehr gute Kletterer. Diese Routen sind meistens recht schwierig und steil. Hier gibt es die schwierigsten Kletterrouten in diesem Klettergebiet.

Wenn man am höchsten Gipfel steht, besteht die Möglichkeit, über die Südwand abzuseilen.
Ganz wichtig: Am Ende des Seiles den Endknoten nicht vergessen.

Abseilen über die Südwand am großen Löwenzahn

Wie kommt man hin

Man fährt von Hohenems in Richtung Schuttanen. Beim Gasthaus  Schuttannen befinden sich einige Parkplätze. Auf der Forststraße folgt man dem Weg bis auf das Joch und biegt dann links wieder Richtung Tal ab. Auf der linken Seite sind dann sehr bald die Felswände sichtbar.

Routenauswahl

ca. 50 Routen vom 3. bis 10. Schwierigkeitsgrad.
Das Topo findet ihr im  “Kletterführer Vorarlberg”.

Bitte beachten:
Teilweise wurden die Routen saniert, man bedenke, dass dieses Klettergebiet einen alpinen Charakter hat und recht sportlich abgesichert ist.

Zustieg: über Schuttannen in ca. 3/4 h.

Absicherung: Die Routen sind mit Borhaken eingerichtet.

Wer kennt die Löwenzähne und welche Route gefällt euch am besten?

Hier gibt es noch ein Video zu diesem Klettergebiet. Viel Spaß!

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Ein Kommentar bei „Löwenzähne – klettern im leicht alpinen Gelände! Gebietsvorstellung“

  1. […] als 35 Jahre ist es nun her, dass ich meine ersten Kletterversuche an den Löwenzähnen (mehr dazu hier)  u. dann am Roggspitz-Südpfeiler in den Lechtaler Alpen gemacht habe. Da war ich 12. Mit 16 […]

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